Spielbericht

SV Alemannia Haibach - Würzburger FV   2:1

Mit Herz, Glück und Leidenschaft so lautet das erfreuliche Fazit beim Heimsieg gegen die mit zahlreichem Anhang angereisten Würzburger. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt wieder in Haibach. Nach dem zweiten Sieg in Folge hat das Team vom Hohen Kreuz den Anschluss an den Drittletzten hergestellt und den Abstand auf den Direktabstiegsplatz vergrößert. Der 4:0 Auswärtserfolg beim Schlusslicht VfL Frohnlach vor Wochenfrist hatte das Selbstvertrauen unserer Alemannia gestärkt. "Die Mannschaft hatte keinen Druck mehr, das hat man heute gemerkt", berichtete Haibachs Trainer Slobodan Komljenovic. Schon im ersten Abschnitt hatte die Heimelf zwei sehr gute Chancen zur Führung. Gleich zu Beginn vergab N. Kallina aussichtsreich. Christian Huth hatte Mitte der ersten Halbzeit ebenfalls die Führung auf dem Fuß verzog aber über das Gehäuse. Der Halbzeitstand war mindestens gerecht da auch die Gäste zu mehreren Torchancen kamen. Nach der Pause kam der WFV deutlich stärker auf und ging durch einen Kopfballtreffer von Adrian Istrefi auch in Führung (58.). Komljenovic hatte zunächst Bedenken, aber die zerstreute unser Team durch eine gewaltige Energieleistung. Als ein Freistoß von Aslan in den Würzburger Strafraum flog, der anschließende Kopfball von Bauer noch pariert werden konnte reagierte Niklas Schüßler blitzschnell und schoss zum 1:1 Ausgleich ein (71.). Kurz vor dem Ende belohnten sich unsere Alemannen noch mit dem Siegtreffer. Wieder war ein Freistoß der Ausgangspunkt. Der WFV konnte nicht klären und nach einem überlegten Querpass von dem clever agierenden P. Farbmacher stand Matthias Sänger einschussbereit, vergoldete mit dem viel umjubelten 2:1 den Auswärtssieg von Frohnlach. "Die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt. Kompliment, dass sich da alle reingehauen und für diesen Sieg gekämpft haben", lobte Komljenovic. Nächste Woche geht es zum FC Amberg der zur Zeit einen Lauf hat. Mit der gleichen kämpferischen Einstellung sollte vielleicht auch in der Oberfpalz etwas zu holen sein.

Hubert Bergmann

Haibach: Ivkic - Uworuya, Sänger, Schrod, Gschwender - Farbmacher, Franz - Schüßler (84. Kirchner), Arslan Huth (65. Bauer) - Kallina (71. Schmitt).

Tore: 0:1 Istrefi (58.), 1:1 Schüßler (71.), 2:1 Sänger (87.).
Zuschauer: 280
Schiedsrichter: Hanslbauer (Erlangen).
Gelb-Rot: Sänger (90 +2, wiederholtes Foulspiel).

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